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entstand in einer schweren
Zeit, als sich in unsrer Gegend die Glaubensspaltung immer mehr
verbreitete. Für die Erhaltung ihres katholischen Glaubens versprachen
unsere Vorfahren 1685 nun alljährlich eine Fußwallfahrt zur
Gnadenmutter nach Altötting zu machen. Dieses Versprechen wurde bis
jetzt in ununterbrochener Reihenfolge eingehalten.
Jahr für Jahr werden viele Fußwallfahrer unruhig nach Ostern um am
Samstag nach
Christi Himmelfahrt an der Oberpfälzer Wallfahrt wieder teilzunehmen.
Die Oberpfälzer starten in vier Gruppen von Günching, Daßwang,
Hemau und Beilngries. Erst in Altötting am Dienstag nach Christi
Himmelfahrt um 10.00 Uhr am Franziskushaus treffen sie sich und ziehen gemeinsam über
den Kapellenplatz zur Basilika um einen Dank - und Bittgottesdienst zu feiern.
Ich marschier seit 1989 in der Beilngrieser Gruppe, leider konnte ich
1999 wegen Gesundheitlicher Probleme nicht mit mitgehen. Beim mehrmaligen
mitgehen kennt man sich und die Strecke so das das Gebet und die
geistliche Gemeinschaft im Vordergrund steht. Bedanken möchte ich
mich hiermit bei den Vorbetern und Organisatoren der Wallfahrt.
Bei der Wallfahrt 1992 habe ich einige Fotos gemacht die ich hiermit
zeigen möchte. Es sind auch einzelne Fotos von der Wallfahrerin
Walburga Tratz dabei.
Vom Eichstätter Kurier habe ich einen lesenswerten Bericht einer
Hallertauer Fußwallfahrerin veröffentlicht der sehr gut die Gedanken
und Anstrengungen der Wallfahrern wiedergibt.
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